Lebensspuren – Skulpturen und Malerei im Dialog
Klaus Hilsenbek & Stefan Krauch
Ausstellungen, Konzerte, Performances, Film, Gastkünstler:innen und besondere Momente aus der Ateliergemeinschaft Kunsthalle Kleinschönach.
Ein Rückblick auf Projekte und Veranstaltungen seit 2014.
18.07.–30.08.2026
Klaus Hilsenbek & Stefan Krauch
10.07.2026
Pedro Sanz · Gitarre
Iosune Lizarte · Gesang
Sunny Howard · Geige
21.06.2026
Von Holger Pirke
03.05.2026
Mantrakonzert
18.04.2026
Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Stefan Sick und Produzentin Andrea Roggon.
04.04.2026
Mit Tolinga, Philipp Kuhn, Dorle Ferber, Kolja Legde und Andi Haslacher.
19.02.2026
06.12.2025
Kinofilm der Dokumentarfilmemacherin Andrea Roggon.
22.11.2025
Feuerobjekte von Hansjörg Beck.
27.07.2025
19.07.2025
Ausstellung zur Geschichte der Kunsthalle, Rückblick auf 25 Jahre künstlerisches Schaffen, Performance, Musik, Puppentheater, Lichtspiele und Feueraktion.
Zur Dokumentation ↗28.02.2025
12.11.2024
14.09.2024
26.07.2024
04.08.2024
09.–14.05.2024
Ryta Miskevych · 08.–22.03.2024
November 2023
19.–26.11.2023
30.09.–01.10.2023
01.09.2023
19.07.2023
14.05.2023
12.–17.05.2023
Lutger Lonin und Andi Haslacher auf der Suche nach dem Kuru Kual.
01.–06.04.2023
Gastkünstlerin · September 2022
Gastkünstlerin · Juli 2022
Gastkünstlerin · November 2021 bis Januar 2022
Malerei mit Öl, Acryl, Pigmenten, Kreiden und Graphit. Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand unter anderem die Auseinandersetzung mit dem Element Luft.
annafauler.de ↗Arbeiten mit Ton, Tusche und Bleistift im Gastatelier.
Werkschau und offene Ateliers · 21.–27.08.2021
Symposium mit sechs Künstler:innen und Arbeiten in Kunsthalle, Außenraum und angrenzender Tongrube.
Mit Susanne Albrecht, Britta Frechen, Isabell Lefin, Christiane Lehmann, Matthias Schenkl und Claudia Schlürmann.
Frühere Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte und Gastaufenthalte.
Musik von Rachelle Garniez & Thorsten Jüttner · Multimedia-Performance · Februar 2020
Ausstellung · Robert La Verne Steward · 30.11.–08.12.2019
Abschiedsausstellung von Christine Koch · 11.–13.10.2019
Mit Minako Seki · Pfingsten 2019
Michael Griener · Schlagzeug
Sascha Henkel · Gitarre
15.12.2018
Literatur, Musik und Performance
„18 Miniaturen – dies alles geschieht in der Kunsthalle“
Impressionen aus November 2018
18 Jahre Kunsthalle · Feueraktion von Holger Pirke
Impressionen vom November 2017
Improvisation, Grooves und experimentelle Musik
Konzert · Film · Ausstellung
Vortrag mit Fritz Marburg · 04.12.2016
Fotografischer Rundgang durch Flure und Ateliers
Überraschungskonzert · 09.08.2016
Ausstellung und Verabschiedung von Martha Materna
Filme mit Katharina Escher, Bernhard Klein und Thomas Zimmermann
Ausstellung, Vorträge und Workshops · April 2015
Gastaufenthalt der türkischen Künstlerin im Frühjahr 2014.
Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Stefan Sick und Produzentin Andrea Roggon
Feuerobjekte von Hansjörg Beck Licht und Wärme.
Geschichten von Glut und Asche, erzählt von wild lodernden Feuerwesen, versprühen Funken der Begeisterung.
Dokumentarische Ausstellung
25 Jahre Kunsthalle Kleinschönach – von der Strickwarenfabrik zur Ateliergemeinschaft
Anhand von Fotos und Texten zeigt die Ausstellung die erstaunliche Verwandlung eines Ortes. Dort wo einst große Maschinen Fäden zu Stoff verarbeiteten, ist eine Kulturinsel entstanden, welche nach 25 Jahren Bestehen als zukunftsfähig gelten darf. Recherchiert und zusammengestellt von Günter Borgemeister.
25 Jahre Schaffen in der Kunsthalle Kleinschönach von Anne-Marie Rudolph
Kurz nach Gründung der Ateliergemeinschaft im Jahr 2000 bezog Anne-Marie Rudolph eines der Ateliers und durchlief dort bis heute den Hauptteil ihres künstlerischen Lebens. Nun, nach 25 Jahren, verlässt sie die Ateliergemeinschaft. Zu diesem Anlass zeigt ihre Ausstellung einen Rückblick auf die verschiedenen Schaffensphasen, welche von Aquarell- und Ölmalerei, Skulpturen aus Draht und Pappmasche bis zu Ihren einzigartigen Oxidationsbildern und Experimenten mit Asche, Sand und Holzkohle reichen. Ihre Werke sind zu Gunsten des Stipendienprogramms der Kunsthalle Kleinschönach käuflich zu erwerben.
Weitere Aktionen und Attraktionen:
• Kaleidoskopwagen
• Kristallbunte Lichtspiele von Lothar Lempp
• Puppentheater für Kinder „Das Wasser des Lebens“ von Figurentheater Einundalles
• Performonance „Zwischen Erde und Wasser mit einem Vogel #2“ von Takashi Sonoda
• Musik: Razem-Trio
• Feueraktion – Holger Pirke
Anna Fauler arbeitete Anfang November 2021
bis Ende Januar 2022 wieder im Gastatelier.
In ihrer Malerei verwendet sie Öl, Acryl, Pigmente, Kreiden, Graphit auf Leinwand und Papier in unterschiedlichen Formaten. Der Malprozess stand für sie im Mittelpunkt,
und inneren und äußeren aktuellen Geschehnissen
entnahm sie ihre Themen.
Sie versuchte dabei dem Element Luft möglichst Raum zu geben, im Bewusstsein dieses Elementes zu agieren. Den Impuls dazu entnahm sie einem jahresübergreifenden Projekt zu den Elementen mit einer Künstler*Gruppe aus der Kunsthalle.
Luft als Grundlage aller Lebensprozesse, in Beziehung zu den anderen Elementen, seine sich stetig verändernden Formen, umwälzend und neugestaltend.
Lilo Marburg und Marianne Schubert haben sich, innerhalb eines Monats im Gastatelier der Kunsthalle Kleinschönach hauptsächlich mit dem Werkstoff Ton und zeitweise auch mit Tusche- und Bleistiftzeichnungen, auseinandergesetzt. Lilo hat sich an der Form der Schachtelhalme und Kürbisse orientiert und sich davon inspirieren lassen, Skulpturen zu tonen. Diese sind nicht massiv aus Lehm, sondern innen hohl.
Marianne setzte sich mit dem Thema Quitten und Walnüsse auseinander. Sie bezieht sich in ihrer Arbeit ganz konkret darauf, dass Rudolf Steiner in Dornach einen Quitten- und Walnussbaum an eine bestimmte Stelle hat pflanzen lassen. Was das für Hintergründe haben kann, untersucht Marianne Schubert in einem Langzeitprojekt mit verschiedensten Ansätzen.
Sechs Künstler/-innen befragen in experimentellen Arbeiten und mit unterschiedlichen Materialien den Zusammenhang zwischen Natur, Kunst und Leben. Die künstlerischen Eingriffe und Installationen verteilten sich auf die Kunsthalle, den Außenraum und die angrenzende Tongrube. Am 18.07.2021 beendete eine Werkschau die zweiwöchige gemeinsame Arbeitsphase des Symposiums.
Ton Steine Erden. Susanne Albrecht, Herford
Die Künstlerin interessiert sich für den Zusammenhang der industriellen Ziegelherstellung und künstlerischen Strategien der Konzeptkunst. Sie färbt vorhandene glatte Flächen mit Pigmenten direkt in der Tongrube und fertigt großformatige Zeichnungen mit Mauerrastern auf Papier im Atelier.
mähen 1., Britta Frechen, Köln
Ein Wiesenstück wird mit einer Sichel gemäht, eine an ein Gewächshaus erinnernde, Konstruktion wird gebaut. Hier werden aus dem so entstandenen Grünschnitt, Objekte entwickelt und hergestellt, während ein Mähroboter lautlos auf der Handlungsfläche weiterarbeitet. – Natur als Industrieprodukt, Naturideale, Garten als Abgrenzung zur Wildnis, Natur und Kultur.
Washing line, Isabell Lefin, Salem
Bambusstäbe, Schnur, Stoffbahnen.
Die Arbeit nimmt direkten Bezug auf den Ursprung der Kunsthalle als Strickwaren Fabrik und macht Prozesse sichtbar, die unserer Aufmerksamkeit größtenteils verborgen bleiben (insbesondere den Zyklus des Wassers).
Erdrad, Christiane Lehmann, Wilhelmsdorf
Installation mit handgestochenen Weißtorfsoden: Das ‚Erdrad‘.
Die Künstlerin möchte einen Blick auf die gesellschaftliche und politische Dimension unseres Umgangs mit Natur und Technik werfen. In diese Form gebracht wird der Torf ein Symbol für die Erde und die Evolution.
Passivismus und Jedem-das-Seine, Matthias Schenkl, Salem
Die Fotoarbeit von M.Schenkl beschäftigt sich mit dem Phänomen der Ignoranz und der Unfähigkeit des Menschen sein Dasein und Handeln zu hinterfragen.
„Passivismus“ und „Jedem das Seine“ sind ein Versuch, regionale Elemente sowie den Umgang des Menschen mit „Natur“ in diese komplexe Fragestellung einfließen zu lassen.
Transition und Erdkugeln, Claudia Schlürmann, Taisersdorf
Für die Bodenplastik Transition wurde im Ausgang der Kunsthalle ca. acht Tonnen Ton ausgelegt – innen und außen. Dabei wurden die Eisentüren entfernt und gaben so den Blick frei in die umgebende Landschaft.
Als Gegenstück regte das sozial-künstlerische Projekt Erdkugeln in der Tongrube zur Konzentration und Verdichtung an.
Michael Griener – Schlagzeug & Sascha Henkel – Gitarre
Spontane Komposition oder Improvisation? Jazz? Avantgarde? Neue, Aktuelle oder Experimentelle Musik? – es geht um die Erfahrung der Klänge, um das Ausloten von Möglichkeiten und darum, aus dem Moment heraus, spielerisch eine vielschichtige, experimentelle und ganz persönliche Musik entstehen zu lassen. Im Spieler und im Hörer…
18 Miniaturen – dies alles geschieht in der Kunsthalle
Eine Multimedia-Performance von und mit André Heygster, Andi Haslacher und Dorothea Ferber, mit Fotos von Isabel Meyer
zu Gast: Miriam Markl mit Tanzperformance, hier den Film ansehen.
Impressionen vom November 2016
Lassen Sie sich auf einen fotografischen Rundgang durch die Flure und Ateliers der Kunsthalle führen. Traditionell findet die Herbstausstellung immer an dem Wochenende statt, an dem auch der Volkstrauertag ist. Die nächste Herbstausstellung erwartet uns also am 19.11.2017.
Überraschungskonzert am 9. August 2016
The Beez aus Berlin. Das sind (v.l.n.r.): Rob Rayner, Annette Kluge, Peter D’Elia und Deta Rayner.
Mehr über The Beez: www.thebeez.de
Impressionen vom November 2015
Unser Gründungsmitglied Martha Materna ist aus der Kunsthalle ausgezogen. Im Rahmen der Herbstausstellung luden wir alle Freunde und Bekannte der Kunsthalle zu einem gemütlichen Abend ein, um Martha zu verabschieden.
Robert und Dave kochten eine wunderbare Minestrone für alle und die drei Improvisatationsmusiker Katharina Escher / Bernhard Klein / Thomas Zimmermann spielten für Martha. Musikalisch schlossen sich dann Robert und Dave an.
Filme „Zwischenräume“ der Musiker Katharina Escher / Bernhard Klein / Thomas Zimmermann
Im April 2015 präsentierte die Kunsthalle eine Veranstaltungsreihe zum Thema Goetheanismus in der Kunst. Umfassender Rahmen war die Ausstellung von Axel Schliwa mit gleichnamigem Titel.
In der zwei Wochen andauernden Ausstellung wurden an drei Wochenenden Vorträge und Workshops abgehalten und die in der Kunsthalle arbeitenden Künstler beteiligten sich mit offenen Ateliers an der Veranstaltungsreihe, die gut besucht und zu einem vollen Erfolg wurde.